Rückblick Bioracer Cross Serie 2019

Mit dem Rennen am 08.12. endete in Chemnitz die 2019er „Bioracer Cross Serie“ in einem sehr würdigen Rahmen. Nach äußerst spannenden Wettkämpfen auf einer hervorragend gesteckten Runde wurden die Tages,- und Gesamtsieger der „BCS 2019“ geehrt.

Besonders spannend wurde es in den Klassen der Masters und der Elite, in denen der Gesamtsieger erst mit dem Letzten Rennen entschieden wurde. Sascha Böhm und Jan Brettschneider setzten sich erst in Chemnitz mit dem 8. Platz bzw. mit dem Sieg knapp gegen ihre direkten Konkurrenten durch. In allen anderen Klassen zeichneten sich die FavoritInnen schon vor dem letzten Rennen ab.

Da im nächsten Jahr das letzte Rennen nicht mehr auf ein „Winterbahnwochenende“ fällt, können sich auch diejenigen Nachwuchssportler auf eine entsprechende Ehrung freuen, die in diesem Jahr durch diese Termindopplung leider verhindert waren.

Positiv im Jahr 2019 fiel auf, das in allen Klassen der Anteil der „Wiederholungstäter“ sehr hoch war. Dies führte zu stabilen Starterfeldern und sportlichen Konkurrenzkampf und hohes sportliches Niveau in allen Klassen. So schönt es nur die Statistik der Gesamtteilnehmer, wenn bei einem Wettkampf große Teilnehmerfelder durch den Start von Schulklassen in den Nachwuchsklassen u11 &u13 in einem reinen Laufwettbewerb generiert werden. Wichtiger erscheint es uns das in diesen Klassen der vom BDR empfohlene Mix aus Rad & Lauf angeboten wird, der zum Einen den Sportlern mehr Spaß bereitet, zum Anderen den nichtlizenzierten den Spaß am (Gelände)Radfahren näher bringt.

In diesem Bezug sollten es 2019 alle Veranstalter bei den Rennen der u11 und u13 nicht bei reinen Laufwettbewerben belassen, sondern wie in Dresden und Chemnitz, kombinierte Wettbewerbe anbieten, bei denen die Starter nach einem kurzen Geländelauf auf das Rad wechseln. Die SportlerInnen würden es ihnen danken.

Das ist auch der einzige Kritikpunkt zur letztjährigen Serie, deren Rennen durchweg auf einem sehr hohen Niveau veranstaltet wurden. Wenn an dem Konzept der qualitativ hochwertigen Rennen in einem überschaubaren „Aktionsradius“ festgehalten wird, freuen sich Nachwuchssportler genau so wie die Erwachsenen und Hobbysportler.

2019 durften sich zur Gesamtsiegerehrung, zusätzlich zu den in den letzten Jahren geehrten Sportlern und der jeweiligen besten Mädchen, auch die zweit und drittplatzierten Mädchen der Nachwuchsklassen sowie die Master der Klassen 3&4 über Gutscheine und Pokale der Firma Bioracer freuen. Dazu kam am 19.12. die Auslosung der 4 Sonderpreise für die Sportler/innen, ab der Klasse u19, welche alle Läufe der Serie beendet hatten. Den Preis für eine Fahrt zum „Krawatencross“ mit Werksbesichtigung bei Bioracer gewannen Tina & Nora Schulz, Danny Dittmann und Ronald Weser. Herzlichen Glückwunsch!!

Auch für die nächste Saison sind die Weichen bereits gestellt. Man darf gespannt ein, was sich die Veranstalter in 2020 an Neuheiten einfallen lassen…..

13. Bioracer Cross Serie 2019/2020

Nach der Saison beginnt die Saison

Bereits zum 13. Male startet am 06.10.2019 zum Querfeldeinrennen in Grimma auch in Sachsen die diesjährige Querfedeinsaison.

Neben dem Opener in Grimma gehören in diesem Jahr die nicht minder spektakulären und oftmals schon als Klassiker zu bezeichneten Kurse in Borna am 20.10., in ´Schwarzenberg am 17.11., in Dresden am 23.11. (gleichzeitig sächsische LVM ) sowie zum Finale am 08.12. in Chemnitz zur Bioracer Cross Serie.

Neu in diesem Jahr ist nicht nur die gesonderte Wertung der weiblichen Kinder und Jugendklassen und der Master 3 / 4, sowie eine Punktvergabe bis Platz 30 eines jeden Rennens, sondern auch vier Sonderpreise welche an die Sportler der Klassen: Junioren, Frauen, Masters, Elite und Hobby die alle Rennen der Serie beendet haben , verlost werden. Die Gewinner dieser Preise können sich über einen Besuch eines Cyclo Cross Rennens im Mutterland des Cross Sports, in Belgien, freuen.

hier findet Ihr die komplette Ausschreibung

Bioracer Cross Serie 2019 kurz vor dem großen Finale

Die Bioracer Cross Serie steht mit dem Wettkampf am 08.12. in Chemnitz vor dem großen Finale 2019.

Schon jetzt kann man behaupten, das die Wünsche der Veranstalter und Teilnehmer voll und ganz erfüllt worden sind. Kein Rennen überschnitt sich mit einem anderen in der Region und alle Rennen lagen nur maximal 100km von einander entfernt und schonten somit die Geldbeutel der teilnehmenden Sportler und Sportlerinnen. Auch am Konzept, nur qualitativ hochwertige Rennen in der Serie zu belassen, ging voll auf. So konnten die Teilnehmer bei den Rennen in Grimma und Borna zwei Klassiker mit technisch anspruchsvollen Runden unter ihre Stollenreifen bringen und mussten bei den schweren Rennen in Schwarzenberg und Dresden ordentlich Körner lassen.

Während in den Altersklassen u13 – u15 mit Ranft, Rohrmann & Degenkolb drei ausgewiesene Spezialisten die Rennen dominierten, kam es in der Frauenklasse zu einem Geschwisterduell der Zwillinge Tina und Nora Schulz. In den anderen Klassen sind die Spitzenreiter extrem dicht beisammen und lassen auf ein superspannendes Finale hoffen.

Noch 22 Sportler und Sportlerinnen (3 Frauen, 11 Masterfahrer, 3 Elite & 5 Hobbyfahrer) sind noch im Topf um die Verlosung der diesjährigen Sonderpreise im Wert von 200,00€. Diese gehen an die Sportler, die alle Läufe zu Ende bestritten haben. Die Preisträger können sich auf einen „belgischen Ausflug“ mit dem Besuch & Besichtigung der Firma Bioracer in Herzen von Flandern und des „Krawatencross“ in Lille freuen….

Für den finalen Lauf , haben sich die Chemnitzer Streckenbauer (wie auch die Planer der vorangegangenen Läufe) wieder ein paar Neuerungen an der Strecke einfallen lassen. Nach einem Testlauf zum Bus,- und Bettag war der einhellige Tenor der Teilnehmer: „die beste Strecke seit 15 Jahren“. Und wer die Strecken der letzten Jahre kennt, weiß das ihn in Chemnitz in dieser Woche ein Kurs mit Meisterschaftsniveau erwartet. Die Wetterfee hat dazu passendes Crosswetter angekündigt.

Man darf also in jeder Hinsicht auf den letzten Lauf in Chemnitz gespannt sein…

BioRacer Cross Serie 2019/20

wie immer auf den letzten Drücker hier schon mal die Termine

1.Lauf am Sonntag, 06.10.2019
„9. Radcross im Stadtwald Grimma“
Grimma – Rd.-Länge ca. 2 km
Veranstalter: RSG Muldental Grimma e.V. / RV 99 Grimma / Infos:
www.rsg-grimma.de
Meldungen siehe Ausschreibung « Radnet » Mirko Brauns;

2. Lauf am Sonntag, 20.10.2019
„Rund um die Widnitzer Kippe“
Borna – Rd.-Länge 2 km
Veranstalter: RSV Radsport Borna e.V. / Infos:
https://de-de.facebook.com/RSV-Radsport-Borna-eV-112048035620698/

3. Lauf am Sonntag, 17.11.2019
„6. Schwarzenberger Radcross“
Schwarzenberg – Rd.-Länge 2 km
Veranstalter: Bikestore Racing e.V. / Infos: https://de-de.facebook.com/Bikestore-Racing-eV-274988769205328

4. Lauf am Samstag, 23.11.2019
„TRÜMMERCross mit LVM Sachsen in Dresden“
Ostragehege Dresden, Magdeburger Straße 12, 01067 Dresden – Rd.- Länge ca.2,5 km
Veranstalter: DSC 1898 e.V. / Infos: https://www.transost.de/de/events-rennen.html


5. Lauf am Sonntag 08.12.2018

Rund um die Chemnitzer Radrennbahn“

Chemnitz Sportforum Rd.-Länge ca. 2km

Veranstalter: RSV Chemnitz e.V. / Infos: www.rsvchemnitz.de

die GA findet ihr hier

Rückblick auf die Saison 2017

folgender Beitrag stammt aus der Ausgabe 01/2018 Radsport in Sachsen

Bioracer-Cross-Cup

Rückblick auf eine großartige Serie

Die 11. Auflage der Bioracer-Serie ist Geschichte und Anlass für uns, nochmals eine Auswertung vorzunehmen. Leider begannen die Vorbereitungen doch etwas „holprig“, um es einmal sehr freundlich auszudrücken.

Im Vorfeld trafen sich die Verantwortlichen der Landesverbände Thüringens, Sachsen-Anhalts und des SRB, um den Austragungsmodus für die 11. Auflage dieser „Mitteldeutschen Serie“ festzulegen. Bereits hier gab es unterschiedliche Auffassungen, denn unser bis­heriger Vertreter, Sven Lohse aus Chemnitz, im Vorjahr neu gewählter Fachwart Straße/Cross und auch zuständig für die Belange des Hauptsponsors, wies – wie schon in den letzten Jahren – eindringlich darauf hin, dass die Qualität von einigen der in die Wertung einbezogenen Rennen dringend zu verbessern wäre, so dass damit die Serie einen höheren Standard erreichen könnte. Ein Ansinnen, das durchaus berechtigt war. Die beiden übrigen lehnten dies ab und beharrten auf dem Standpunkt, dass die bisherigen Ausrichter eine Art Bestandsschutz genießen müssten. Dafür sollten sich gestandene Wettbewerbe, welche beispielsweise bereits Deutsche Meisterschaften ausgerichtet hatten, jährlich für die Serie neu „bewerben“. Ein Unding, denn das wichtigste Ziel sollte sein, auch bei den Ausrichtern eine Art Wettbewerb zu schaffen, um die Rennen in höchst möglicher Qualität anzubieten. Die Gesamtzahl könnte erhöht werden und bei zwei Streichresultaten entscheiden sowieso die Aktiven, nicht so attraktive Läufe gegebenenfalls wegzulassen.

Die Diskrepanzen wurden leider nicht sachlich ausdiskutiert und gipfelten in unsportlichen persönlichen Diffamierungen und Drohungen gegenüber unserem Fachwart und sogar bei dessen Arbeitgeber, der seit zehn Jahren die Serie großzügig als Hauptsponsor unterstützt hat. Nach den verbalen Ausfällen, speziell des Vertreters aus Thüringen, war leider das Tischtuch um eine gemeinsame Serie in Mitteldeutschland zerschnitten. Es war ein in jeder Hinsicht unwürdiges Verhalten, dass so nicht hinzunehmen ist.

Ausrichter nur noch aus Sachsen

Also legte Sven Lohse zusammen mit unseren Veranstaltern eine Serie von insgesamt acht Rennen in Sachsen fest. Dabei wurden die vier Wettkämpfe in Störmthal, Schwarzenberg, Radibor und Chemnitz sogar bundesoffen ausgeschrieben, was zwar für die Ausrichter ein höheres Budget durch die Bereitstellung der vom BDR geforderten Preisgelder bedeutete, aber auch einen größeren Zulauf bescherte.

Speziell diese, jedoch vom Niveau und der sehr guten Organisation her, wären auch die übrigen vier Rennen in Grimma, Lichtenstein, Dresden und Borna jederzeit in der Lage, auch einen Deutschland-Cup auf die Beine zu stellen.

Sechs Rennen in der Wertung

Nach dem geglückten Auftakt in Grimma – traditionell von „Kaiserwetter“ begleitet – folgte eine Woche später die Doppelveranstaltung in Störmthal und Schwarzenberg. Bei miserabelstem Wetter, begleitet von strömendem Regen und empfindlicher Kühle, machte das von Ex-Profi Robert Förster und seinen Mitstreitern bestens vorbereitete „Nacht-Event“ zur Tortur. Demzufolge klagten viele Teilnehmer, vor allem die Elite-Klasse, das sie erst weit nach Mitternacht durch Heimfahrt und Radpflege ins Bett kamen und dann in Schwarzenberg sehr schwere Beine hatten.

Unschöner Abschluss dieser bestens durchgeführten Veranstaltung war allerdings ein Vorfall, über den sich einige Sportler im Nachhinein über die sozialen Medien beschwerten. Es ging um den angeblich unberechtigten Start eines polnischen Wettkämpfers, der obendrein noch gewonnen hatte. Dabei griffen sie neben dem Wettfahrausschuss auch den Ausrichter an, obwohl beiden nichts vorzuwerfen war. Der Sportler hatte bei seiner Anmeldung eine gültige Lizenz vorgelegt und war und somit rein formal startberechtigt.

Die Facebook-Nutzer scheinen auf jeden Fall die AGB’s dieser Me­dien besser zu beherrschen, als die Wettkampfbestimmungen der UCI/ BDR.

Auf jeden Fall hat der WAV beim polnischen Verband angefragt, ob an dieser Sache etwas dran ist. Eine Antwort gab es allerdings bisher nicht!

Leider konnten zwei Rennen nicht zur Durchführung gelangen. Der Wettkampf in Bautzen/Radibor fiel dem Orkan Herwart zum Opfer. Nachdem nachhaltige Unwetterwarnungen Schlimmes ahnen ließen – was auch leider eintrat – musste ein großer Teil der Starter und auch Verantwortliche des WA vorzeitig die Waffen strecken und konnten nicht anreisen. Deshalb wurde das Rennen noch am Sonntagmorgen abgesagt.

Kurzfristig angesagte Baumfällarbeiten wegen der Sturmschäden verhinderte auch das Rennen in Lichtenstein, doch wollen die Organisatoren auf jeden Fall in diesem Jahr wieder dabei sein.

Wie schon erwähnt, litt die LVM in Dresden unter mangelnder Teilnahme in einzelnen Klassen, was leider auch sicher mit dem miserablen Wetter und der Tatsache zusammenhing, dass zur gleichen Zeit ein BDR-Bahnsichtungsrennen in Frankfurt/Oder stattfand.

Keine Streichergebnisse

Da es durch die zwei Ausfälle in dieser Serie kein Streichergebnis gab, ging es bis zum Schluss in den einzelnen Klassen meist sehr eng zu.

Nachdem in den letzten Jahren die Teilnehmerzahlen regelrecht explodierten, zeigten die geschilderten Querelen im Vorfeld doch deutliche Spuren, zumal die Verantwortlichen von Thüringen und Sachsen-Anhalt ebenfalls eine Serie durchführten. Allerdings waren in Sachsen bei allen Wettkämpfen stets zwischen 150 und 200 Teilnehmer am Start, ansprechende Felder mit vorwiegend regionalem Charakter, von denen andere LV nur träumen können.

Trotzdem ist mehr als unverständlich, das bereits in den letzten Jahren die Verweigerung verschiedener Vereine, wie beispielsweise des SC DHfK oder des SSV Heidenau, vor allem im Nachwuchs mit ihren Sportlern zu starten. Damit nimmt man ihnen doch die Möglichkeit, unter Wettkampfbedingungen ihre technischen Fähigkeiten weiter auszubilden, Erfolgserlebnisse zu erzielen und damit den tristen Trainingsalltag aufzulockern. Sehr schade! Es ist viel kritisiert worden, leider bisher ohne Ergebnis.

Überragender RSV Venusberg

Dem gegenüber stehen Vereine, wie der (wieder einmal) überragende Sieger der Vereinswertung, der RSV Venusberg, in dem Radsport nicht nur gelebt, sondern zelebriert wird. Auch der Zweitplatzierte Dresdner SC verdient Erwähnung, der sich neben seinem Frauenpower vor allem im Nachwuchs präsentierte und der RSV Chemnitz als Dritter dieser Tabelle, der neben der „Alten Garde“, die bewundernswert mit fightet, auch viele neu gewonnene Talente in die Rennen schickte und gemeinsam mit dem RSV ACL sowie dem RSV Speiche auf die nächsten Plätze lief und fuhr!

Immerhin 115 Vereine beteiligten sich mit 383 Fahrern an den Rennen, was natürlich aus den genannten Gründen rückläufig war, aber dennoch für unseren SRB eine Erfolgsgeschichte darstellt.

Für 2018 haben bisher bereits 10 (!) Vereine gegenüber dem Fachwart Straße/Cross den Wunsch geäußert, ihr Rennen doch in die Serie einzubeziehen, die definitiv weitergeführt werden wird. Eine erfreuliche Tatsache! Wenn es nun noch gelingt, die Termine so zu koordinieren, dass Überschneidungen oder zeitliche Probleme wegfallen, sind wir auf dem richtigen Wege.

S.L. / W.S.

….vom Winde verweht Teil 2?

Nachdem am letzten Wochenende das Rennen in Radibor ein Opfer des Herbststurmes „Herwart“ wurde, muss nun leider auch der 6. Lauf zur Bioracer Cross Serie abgesagt werden. Grund dafür sind Baumfällarbeiten im Schubertholz, durch das die traditionelle Runde der Lichtensteiner führt (Herwart lässt grüßen??). Da auf die Schnelle leider kein ebenbürtiger Kurs machbar war und die Veranstalter an der Qualität der Runde keine Abstriche machen wollten, gibt es für dieses Rennen im nächsten Jahr einen neuen Anlauf.

4.Lauf Bioracer Cross Serie 13. Querfeldein in Radibor 2017 – kein Rennbericht

Der letzte Oktobersonntag ist schon viele Jahre Stammtermin für drei wichtige Ereignisse: Die die Rückstellung der Sommeruhrzeit auf die MEZ, den Auftakt zum Skiweltcup in Sölden und den Abschluss der vom RSV Bautzen e.V. veranstalteten Rennen, seit 2005 als Cross. Heuer war das „13. Querfeldein in Radibor“ als viertes von acht Rennen in die Bioracer-Cross-Serie 2017 eingereiht. Die Vorbereitungen folgten einer längerfristigen Prozedur, in der nur beim RSV gut vierzig Teilaufgaben zu lösen sind. Mühlhäuser und Inselteichverein Radibor kümmern sich stets vorbildlich um ein wirtliches Umfeld.

Alles gut: Die Nennungen gingen in gewohnter Zahl ein, auch wieder zunehmend aus den Nachbarländern. Nur die Wetterprognose wurde in der Vorwoche immer bedrohlicher, Angenehmes war nicht zu erwarten. Das alleine bietet aber noch keine Handhabe zur Absage. Nässe, Kälte und auch etwas Wind sind beim Cross normal.

Etwas Wind! In der Nacht zum Sonntag hauste Sturm „Harwart“ anderenorts viel furchtbarer als hier und sollte vom Westen weiter anrücken. Ein Kampfrichter-entscheid am Ort ergab die absehbare Absage. Unser „Plan B“ für die Benach-richtigung der angemeldeten Sportler und Helfer war zu starten. Kurz darauf war der Abbau von Zielbereich und Strecke im Gange, bevor die weiter westwärts noch kräftiger tobenden Sturmböen Radibor erreichten.

Die allermeisten Sportler erreicht man heute auch unterwegs, so daß nur wenige der ca. 200 Gemeldeten eine vergebliche Anreise hatten.

Sicher war diese Wendung des Geschehens unangenehm und für den Veranstalter ist einiger Aufwand verloren. An der Richtigkeit der Absage gibt es auch mit etwas Abstand keine Zweifel.

Allen, die unser Bemühen um das Rennen unterstützt haben, gebührt unser Dank. Pokale und unverderbliche Sachpreise können wir 2018 wieder verwenden, ob das mit der Rennnummer 13 auch geschieht, ist noch zu entscheiden. Mal sehen, ob wir jetzt abergläubisch werden und was der abgesagte Weltcup in Sölden macht.

Über Absageprozeduren kann der BDR möglicherweise etwas vom deutschen Skiverband lernen.

Die Zeitumschaltung war unauffällige Nebensache.

RSV Bautzen (P. Hirsch)

Erster Lauf Bioracer Cross Serie 2017

Grimma schein einen Vertrag mit dem Wettergott zu haben!

Nachdem im Vorfeld in Sachsen eher “belgisches“ Wetter war, stellte sich pünktlich vor dem Grimmaer Rennen (so wie jedes Jahr?) ein eher Spätsommerliches ein. Und so erfolgte der Start zur diesjährigen Bioracer Cross Serie bei besten Bedingungen auf einer, wieder einmal, hervorragend präparierten Strecke im Grimmaer Stadtwald. Die Rennfahrer dankten es den Veranstaltern mit großartigem Sport und großen Starterfeldern. Eine technisch anspruchsvolle Runde mit dem Publikumsmagnet „Cote d Azur von Grimma“, ein stets auf der Höhe agierendes Kampfgericht, gute Versorgung der Gäste und eben auch dieses Publikum ließ das diesjährige Rennen zu einer Werbung für den Cross-Sport werden.

Vielen Dank den Verantwortlichen und Helfern in Grimma! So lebt man den (Querfeldein)Radsport!!!

Alm nächsten Wochenende geht es mit der Doppelveranstaltung, den Crosslights am Störmthaler See (Samstag) und dem 4. Schwarzenberger Radcross in die nächste Runde.

Wir freuen uns!

2. Leipziger Crosslights

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Am vergangen Wochenende ging es gleich zwei Mal ins Gelände. Samstagnacht wurde für unsere Athleten und Athletinnen zum Tag. Robert Förster lud an den Störmthaler See zu den 2. Leipziger Crosslights und dem 2. Lauf der Bioracer Challenge. Mit einem wirklich großem Aufwand wurde die (wirklich sehr harte) Strecke am Störmthaler See komplett beleuchtet und bot somit eine super Atmosphäre. Am Sontag ging es dann nach Schwarzenberg um dort den 3. Lauf der Bioracer Challenge unter die Räder zu nehmen. Sven Mehner zauberte wieder mal eine tolle Strecke ins Gelände und verlangte den Athleten alles ab. Wie immer war unser Verein an beiden Veranstaltungen zahlreich vertreten und kämpfte um Platzierungen. Nächste Woche geht es dann zum 4. Lauf der Bioracer Challenge ins Ostsächsische Radibor.